Auf diesen Ort sind wir bei einer Wanderung in der Märkischen Schweiz gestoßen und haben uns sofort in die grandiose und gleichzeitig entspannte Atmosphäre verliebt. Von den prachtvollen Bergen (na gut, Hügeln) ganz zu schweigen.
Im und um das Haus Tornow gibt es alles, was man braucht, um ein gemütliches Wochenende zu verbringen: Beach-Volleyball-Court, Ruderboot, Spielplatz, Sauna, Billardtisch, Bob-Dylan-Bar und vieles mehr. Die Umgebung ist perfekt für Fuß- oder Radwanderungen, dazu gibt es einige historische Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel das Brecht-Weigel-Haus in Buckow, das John-Heartfield-Haus in Waldsieversdorf oder die Schloss- und Parkanlage in Neuhardenberg.
Viele von Euch werden in den Gästezimmern im Haus selbst übernachten können, außerdem gibt es vier Bungalows für je bis zu vier Personen sowie in Fußnähe eine 3-Zimmer-Wohnung für bis zu zwölf Personen. (S. Übernachtung.)
Das Haus wurde in den Jahren 1908-12 neben einem inzwischen abgerissenen, noch größeren Gutshaus gebaut. Es gehörte damals einer märkischen Adelsfamilie. In der Weimarer Zeit wurde das Haus an den Deutschen Verband der Kleinhandelstreibenden verkauft, während des Zweiten Weltkriegs wurde es zu einem Lazarett. Die Sowjetische Militäradministration erklärte das Gut zu einem Waisenheim.
Heute gehört das Haus einer in Berlin ansässigen geminnützigen Organisation, die aus dem Mieterlös ihre Aktivitäten im Bereich der psycho-sozialen Betreuung finanziert.
Ausführlicheres zur Geschichte des Hauses gibt es hier, und zu Tornow allgemein hier.
